Teilbiologische Kleinkläranlagen

Roth Kleinkläranlagen mit teilbiologischer Wirkung:


Wie funktioniert die Anlage

Häusliches Schmutzwasser durchläuft ein Mehrkammer-System, dabei verliert es Stufe um Stufe Schmutzstoffe. In Absetzgruben werden absetzbare Stoffe und Schwimmstoffe aus dem Wasser entfernt (mechanische Wirkung). In Ausfaulgruben bewirken im Klärschlamm enthaltene Mikroorganismen zusätzlich einen teilweisen Abbau der organischen Schmutzstoffe (teilbiologische Wirkung). Eine weitere Behandlung in einer Untergrundverrieselung oder Pflanzenkläranlage ist möglich. Der erste Behälter einer Anlage hat ein eingebautes Gefälle von 100 mm, um Rückstau von Schwimmschlamm zu vermeiden. 2000 - und 3000 l - Behälter stehen mit Trennwand auch als Zweikammerausführung zur Verfügung. Frostgefahr besteht bei fäkalienhaltigen Abwässern erfahrungsgemäß nicht. Roth Kleinkläranlagen wurden nach deutscher Norm entwickelt.

Bemessung der Anlage

Kleinkläranlagen für Wohngebäude sind nach der Einwohnerzahl zu bemessen. Je Wohneinheit über 50 m2 Wohnfläche ist mit mind. 4 Einwohnern zu rechnen. Absetzgruben müssen je Einwohner 300 l Inhalt, mind. jedoch 3000 l Gesamtvolumen haben und aus 2 oder ab 4000 l aus 3 Kammern bestehen. Ausfallgruben müssen je Einwohner 1500 l Inhalt, mind. jedoch 6000 l Gesamtvolumen haben und aus 3 Kammern bestehen.
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